Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für Planungsleistungen im Bauwesen. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
596 Ausschreibungen (Seite 1 von 120)
Am Standort Köln des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt e.V. soll das Bildungsangebot des DLR erweitert werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem School Lab, soll die Möglichkeit jungen Menschen forschende und technische Berufe näher zu bringen auf Grundschulkinder erweitert werden. Hierzu soll die ehemalige Tierhaltung an Gebäude 24, Gebäudeteil E. umgebaut/erweitert oder neu errichtet werden. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung, Weiterhin behält sich der Auftraggeber vor, erforderliche weitere Leistungsphasen/Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, diese weiteren Leistungen zu erbringen. Auf die Beauftragung weiterer Stufen bzw. Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Geschätzte Dauer Laufzeit: 25 Monate
Der Rahmenplan sieht für den Baukörper des Stadtteilhauses eine zum Platz geöffnete U-Form vor, die einen halböffentlichen Platz, als Übergang zum Gebäude aufspannt. Um den Quartiersplatz durch eine starke Raumkante besser zu fassen und dem Stadtteilhaus eine starke Präsenz am Platz zu verleihen, wird eine durchgehende Gebäudefassade mit einer großzügigen, zweigeschossigen Eingangsgeste zu einem innenliegenden Atrium vorgesehen, welches als halböffentliche Zone bespielt werden kann und als Foyer dient. Die klare städtebauliche Figur wird in der Grundrissstruktur fortgesetzt. Der Skelettbau sieht eine größtmögliche Flexibilität und Nutzungsoffenheit vor, damit das Haus sämtlichen Bedürfnissen der verschiedenen Nutzergruppen gerecht wird. Um das zentrale öffentliche Atrium gliedern sich die unterschiedlichen Nutzungen. Technik- und Nebenräume werden am Atrium in einem Kern zusammengefasst, sodass die Fassade freigestaltet werden kann. Die offene, umlaufende Fassade betont somit die Öffentlichkeit des Gebäudes im Stadtkern und unterstreicht den einladenden Charakter des Stadtteilhauses. Das Gebäude ist als Holzskelettbau konzipiert, um den Nutzenden eine größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen und zukünftige Veränderungen an Raumbedarfe einfach umsetzbar zu machen. Das Grundgerüst besteht aus Massivholzstützen, sowie Haupt- und Nebenträgern aus Brettschichtholz und eine Brettsperrholzdecke. Die gerasterte Fassade mit vorgehängten Elementen macht die Flexibilität, Modularität und Einfachheit der Gebäudestruktur ablesbar. Durch den Einsatz von recycelten Materialien aus dem abzubrechenden Gebäudebestand verankert sich das Stadtteilhaus im Quartier und besticht durch seine besondere ortsverbundene Identität. Die zurückzubauenden Gebäude mit Mauerwerksfassaden sollen teilweise recycelt werden, um die Geschichte des Ortes weiterleben zu lassen und den Einsatz von grauer Energie zu minimieren. Aus den Bestandsfassaden werden vor dem Abriss großflächige Mauerwerkselemente herausgeschnitten, zwischengelagert und später als vorgehängte Elemente in der Fassade wiederverbaut. Der Bodenbelag kann ebenfalls über Zuschläge aus dem Bestandsklinker ergänzt werden, wodurch eine einzigartige Ästhetik durch recycelte Baustoffe entsteht. Grundlage für die anstehende Planung ist das Ergebnis eines hochbaulichen Wettbewerbs. Eine umfassendere Beschreibung der Maßnahme ist dem Anschreiben zu entnehmen. Die Honorarangebote werden nach folgender Berechnungsmethode bewertet: Das günstigste Angebot wird mit 25 Punkten und ein Angebot ab der doppelten Summe des günstigsten Angebots mit 0 Punkten bewertet. Die Punktzahl der dazwischenliegenden Angebote wird durch lineare Interpolation auf zwei Nachkommastellen ermittelt. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß § 58 VgV, welches unter Berücksichtigung der genannten Kriterien und Wichtungen insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Sofern mehrere Angebote vorliegen, die punktegleich sind, entscheidet über die Rangfolge der Preis. Sind zwei oder mehr Angebote sowohl hinsichtlich der erreichten Punkte und bzgl. des Preises identisch und bestbietend, wird das zuschlagerhaltende Angebot durch ein unabhängiges Gremium gelost. Das zu beauftragende Leistungsbild umfasst: - Leistungsphase 2+3 Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI; - Leistungsphasen 4-9 Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI als optionale Beauftragung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches (LPH 2) als optionale Besondere Leistung; - Mitwirkung bei einer vertieften Kostenberechnung (LPH 3) als optionale Besondere Leistung; - Fortschreiben des Raumbuchs (technischer Teil) in der Leistungsphase 3 als optionale Besondere Leistung; - Erarbeitung der Wartungsplanung und -organisation (LPH 6) als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Ausschreibung von Wartungsleistungen (LPH 6) als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Prüfen und Werten von Nebenangeboten (LPH 7) als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Fortschreibung der Ausführungsplanung/-pläne bis zum Bestand (LPH 8) als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (LPH 9) als optionale Besondere Leistung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); - Weitere Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen). Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
Die denkmalgeschützte Weinschenk-Villa mit Gartenanlage in Regensburg, Baujahr 1899, soll saniert und neu genutzt werden. 1983 wurde eine Sanierung durchgeführt. Der Eigentümer, die Kulturell-Gemeinnützige Oberpfalz GmbH, Regensburg möchte die Villa für öffentliche Einrichtungen umnutzen und denkmalgerecht umbauen. Die Weinschenk-Villa soll zu einem zentralen Kulturort des Bezirks werden, ein Haus zur Vermittlung von Erinnerungskultur und zur Begegnung. Es soll einen fundierten Beitrag zur Werte- und Demokratiebildung liefern. (Weiteres siehe Informationsunterlagen „Kurzkonzept“). Die Villa wurde von den jüdischen Bauherren Weinschenk als repräsentatives Wohnhaus gebaut. Im Hochparterre liegen die repräsentativen Räume wie Halle, Speisesaal, Rokokozimmer und arabisches Zimmer, Zeugnisse der gelebten Salonkultur der Bauherrenfamilie. Diese Räume sollen entsprechend dieser ursprünglichen Funktion wiederbelebt werden und u.a. für Musikveranstaltungen, Ausstellungen und Konferenzen genutzt werden. Ein Zugang vom Veranstaltungsbereich in den Garten wird gewünscht. Das Unter- bzw. Souterraingeschoss wird derzeit für eine Hausmeisterwohnung, WC-Anlagen und Nebenräume genutzt. Bauschäden, wie beispielsweise die Durchfeuchtung der Wände usw. sind festzustellen. Das Ober- und das Mansardengeschoss einschl. Turmzimmer sind aktuell mit Büroräumen belegt. Schäden an der Dachkonstruktion werden vermutet. Bei der Sanierung 1983 wurden diese Geschosse weitgehend überformt und für die Wohnung sowie die Büronutzung angepasst. Im Rahmen der zukünftigen Planung sind Rückbaumaßnahmen zu prüfen. Im Unter-, Ober- und Mansardengeschoss sollen Räume für Einrichtungen der Kultur- und Heimatpflege des Bezirks und das Sudetendeutsche Musikinstituts mit Archiv (SMI) eingerichtet werden. Ein Raumprogramm gibt es aktuell nicht. Sollten die vorhandenen Nutzflächen nicht ausreichen, ist eine Erweiterung im Gartenbereich denkbar, möglicherweise kann auch das ebenfalls denkmalgeschützte Remisengebäude dafür genutzt werden. Die Villa soll dem heutigen Stand der Technik entsprechen, bautechnisch und statisch ertüchtigt und für die öffentliche und kulturelle Einrichtung funktional angepasst werden. Dazu ist insbesondere eine barrierefreie Nutzung zu gewährleisten, Brandschutz und Rettungswege zu bedenken und das Baudenkmal energetisch zu ertüchtigen bzw. zu optimieren. Die denkmalgeschützten Außenanlagen sind zu sanieren (z.B. Brunnenanlage, Wege), Planungen dafür sind in dieses Vergabeverfahren integriert. Gegenstand des Auftrags sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI Teil 3 Abschnitt 1, Leistungsphasen 1 – 9. Eine Vergabe der Leistungen in Stufen wird vorbehalten. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche geltend gemacht werden. Der Bauherr ordnet die Maßnahme der Honorarzone IV zu. Die Planungen sind unmittelbar nach Auftragsvergabe zu beginnen. Voraussichtlich werden folgende Förderprogramme in Anspruch genommen: Städtebauförderung, angestrebt wird, die Unterlagen zur Städtebauförderung im Herbst 2026 vorzulegen. Denkmalschutz.
Das Projekt "Neubau Funktionsgebäude DFmA" umfasst den vollständigen Rückbau des Gebäudes 43, sowie die Errichtung eines neuen Sperrzonengebäudes an gleicher Stelle. Der Neubau umfasst eine Nutzfläche von rund 1.806 m². Aufgrund des Leerstandes des vorhandenen Gebäudes 43, wird kein Interim für die Bauzeit benötigt. Gefordert wird die Planung bis einschließlich Leistungsphase 4 gemäß HOAI für den bauabschnitts-weisen Rück- und Neubau, inkl. Erstellung einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm zur Beauftragung eines späteren Generalunternehmers zur Erbringung der Ausführungsplanung und der anschließenden Bauausführung. Die Prüfung der Ausführungsunterlagen, sowie die Baubegleitung des Generalunternehmers sind Aufgaben des Generalplaners. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs und vor Erhalt der Unterlagen zur Kalkulation werden alle Bewerber und deren Nachunternehmerauf das VS-NfD-Merkblatt verpflichtet (Anlage 5 zum Bewer-bungsbogen). Kosten dieser Vergabe: - Baukosten (KG 200-600): 20.056.914,21 EUR brutto einschl. der prognostizierten BP Steigerung Voraussichtliche Termine dieser Vergabe: Zuschlag: April 2026 Vorabzug der FPU: bis 01.03.2027 Finalisierung der FPU: bis 15.04.2027 Bauüberwachung: März 2029- Oktober 2032
Der Neubau wird direkt an das Bestandgebäude B angebaut mit Verbindungen auf zwei Ebenen (Erd- u. Obergeschoss). Hierfür ist das bestehende Treppenhaus in Haus B umzubauen Der Neubau bietet mit einer BGF von ca. 1.390 m² Platz für - 8 Klassenräume - 2 Multifunktionsräume - 2 Differenzierungsräume - 1 Büro - 1 Pflegeraum - 1 Snoozle-Raum - 1 Technikraum - barrierefreie Toilettenräume - 1 Jugendraum Die Flure sollen als offene Lernlandschaften genutzt werden.
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