Aktuelle öffentliche Ausschreibungen und Vergaben für Projektmanagement im Bauwesen. Finden Sie passende Aufträge von Behörden, Kommunen und öffentlichen Auftraggebern in Deutschland.
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Der hier angefragte Leistungsumfang umfasst sämtliche Planungs- und sonstigen Leistungen des Los 3: Für die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Freianlagen soll der Auftragnehmer ein Angebot für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI abgeben. Leistungsgegenstand ist: - Errichtung des / der Gebäude für die Technik der Seewasserwärmepumpenanlage - dazugehörige Freianlagen inkl. (1.) Zuwegung sowie Verkehrsflächen, jeweils nebst straßen-/ wegebautechnischen Anlagen und sonstigem Zubehör sowie (2.) Anlagen zur Behandlung/ Versickerung von Niederschlagswasser ohne Bauwerkscharakter auf den Freianlagen Weitere Einzelheiten insbesondere zum Projektinhalt, zu den gegenständlichen Grundleistungen und Besonderen Leistungen im Sinne der HOAI sind in den Vertragsbestandteilen insbesondere in der Aufgaben- und Leistungsbeschreibung aufgeführt. Die Lose 1, 2 und 4 sollen zeitnah in weiteren Ausschreibungsverfahren vergeben werden. Teilnahmeanträge können von einem Bewerber für ein, zwei, drei oder alle vier Lose eingereicht werden. Den Zuschlag kann ein Bieter für ein, zwei, drei oder alle vier Lose erhalten. Alle Leistungen sind durch ein Angebot des Bieters oder der Bietergemeinschaft abzudecken. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlagserteilung sollen zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt werden. Der Auftraggeber ist berechtigt und behält sich vor, zu einem späteren Zeitpunkt weitere Stufen komplett oder nur für bestimmte Teilanlagen des Projekts oder jeweils nur Teilleistungen hieraus beim Auftragnehmer abzurufen. Zusätzliche Information: Die Auftraggeberin hat sich für die Projektrealisierung um Zuwendungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetzte (BEW) Modul 2 und Modul 4 beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beworben.
Das Verhandlungsverfahren wird gemäß dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), i.V.m. der Vergabeverordnung (VgV) durchgeführt. Die erste Stufe des VgV-Verfahren „Kinzigbrücke LGS Nord“ wird am 30.01.2026 durch Veröffentlichungen im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Die Bewerbungsfrist für das Verfahren endet am 02.03.2026. Es werden vier Bewerber/Bietergemeinschaften für das Verfahren in einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ausgewählt. Ist die Qualifizierung von mehr als vier Bewerbenden/ Bietergemeinschaften gleichwertig entscheidet das Los. Im Rahmen der Angebotseinholung wird eine Mehrfachbeauftragung als Vorentwurfsplanung gemäß HOAI mit einem reduzierten Leistungsbild durchgeführt. Dafür erhält jeder Bewerber/ Bietergemeinschaft, der / die einen prüfbaren Lösungsvorschlag einreicht, eine Vergütung von pauschal 30.000,- EUR netto (zzgl. 19% Mwst.) Die Vergabe der Planungsleistungen mit separaten Verträgen für Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung und Verkehrsanlagen erfolgt an die Mitglieder der ausgewählten Bewerber/Bietergemeinschaft. Werden als Lösung zwei Brücken (eine Brücke über die Kinzig und eine über den Radschnellweg) ausgearbeitet, so werden im Nachgang sechs Verträge abgeschlossen; drei Verträge für die Brücke über die Kinzig mit dem Auftraggeber Landesgartenschau und drei Verträge für die Brücke über den Radschnellweg mit dem Auftraggeber Stadt Offenburg. Wird als Lösung eine einzige Brücke, die sowohl die Kinzig als auch den Radschnellweg überspannt, angeboten, so werden drei Verträge mit dem Auftraggeber Landesgartenschau abgeschlossen. Beauftragt werden Leistungen für die Planung und Ausführung von Ingenieurbauwerken gem. § 41ff HOAI 2021 Leistungsphase 1-9, Tragwerksplanung gem. § 49 ff HOAI Leistungsphase 2-6 sowie Verkehrsanlagen gem. § 45ff HOAI Leistungsphase 1-9. Die Planung muss in enger Abstimmung mit dem für die Objektplanung der Freianlagen LGS Offenburg 2032 beauftragten Büros erfolgen. Zudem können weitere besondere Leistungen in Auftrag gegeben werden. Der Auftraggeber wird die Leistungen stufenweise LP1-3, die folgenden Leistungsphasen danach einzeln beauftragen. Die Bauausführung soll bis 01.10.2029 Brückenbau bzw. 01.10.2030 Rampen abgeschlossen sein.
Ausgangslage Das Rheingau-Palais wurde rund 1895 als Kellereigebäude von der Familie Söhnlein erbaut und diente lange als Hauptverwaltung der Sektkellerei Söhnlein. 2012 nahm das börsennotierte Wiesbadener Unternehmen SGL Carbon das Gebäude als Hauptsitz in Funktion. In diesem Zuge erfolgte die letzte umfangreiche Sanierung. Das Rheingau-Palais und die zugehörige Villa sind Kulturdenkmäler im Sinne des § 2 Abs. 1 des Hessischen Denkmalschutzgesetzes und zugleich Bestandteile der insgesamt als Kulturdenkmal nach § 2. Abs. 2 HDSchG geschützten Gesamtanlage "ehem. Sektkellerei Söhnlein". Denkmalschutzrechtliche Bestimmungen schließen dementsprechend grundsätzlich auch das Innere des Gebäudes sowie die umgebenden Flächen mit ein. Bisherige umfassende Umbauten und damit verbundene Teilentkernungen im Rheingaupalais in den Jahren 2011/2021 sowie die Einbindung des seinerzeit mit den durchgeführten Maßnahmen beteiligten Architekturbüros in die vorliegende Machbarkeitsstudie lassen davon ausgehen, dass der Umbau für die Schule denkmalschutzkonform möglich ist. Der Denkmalschutz wurde bisher noch nicht in das Projekt eingebunden, weil die derzeitige Planung noch nicht die notwendige Tiefe erreicht hat. Die weitergehende Planung muss intensiv mit dem Denkmalschutz abgestimmt werden. Bei Herrichtung des Rheingaupalais müssen Schule und Stadtteilbibliothek bis zum Abschluss des Baumaßnahme Umbaus des Rheingaupalais am bisherigen Standort verbleiben. Auf eine kostenintensive Interimscontaineranlage wird dadurch verzichtet. Kenndaten Adresse: Söhnleinstraße 8, 65201 Wiesbaden - Schierstein Flurstücksdaten: Gemeinde Wiesbaden, Gemarkung Schierstein, Flur 25, Flurstück 36/2; Flur 24, Flurstück 1/3 Grundstücksfläche ca. 20.300 m² Bruttogrundfläche gesamt ca. 12.328 m² (Rheingaupalais Söhnleinstraße 8) Weitere Infos entnehmen Sie der Aufgabenbeschreibung. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3+8, gemäß HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 4, Abschnitt 2, §§ 53-56, Leistungsphasen 1-9. Darüber hinaus für die Besonderen Leistungen gemäß Teilleistungstabelle, Anlage zum Vertragsentwurf. Besondere Leistungen: - in LP1 Sichtung und Bewertung Bestandsuntersuchung - in LP1 Erstellung von Bestandsplänen (falls notwendig) - in LP3+4 Entwässerungsgesuch & Überflutungsnachweis - in allen LPs: Integration des Leitfadens Nachhaltiges Bauen und Zuarbeit zum BNB-Koordinator ,it dem Ziel der Erreichung der nötigen Zertifizierungen BNB und QNG - in allen LPs: Teilnahme an Bauherren Jour Fixe (i.d.R. 1-mal pro Monat) und ggf. nötigen politischen bzw. Verwaltungsgremien (i.d.R. 1-2-mal pro Jahr) Das Ziel der Zertifizierung gem. LNB/BNB-Verfahren ist die Erreichung eines Erfüllungsgrads von mindestens 75%. (siehe Anlagen Beschluss 0368 und Leitlinie Nachhaltiges Bauen) Weiterführende ausführliche Informationen über die zu beauftragenden Leistungen sind der beigefügten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung nebst zugehörigen Anlagen (Anlagen 02a) zu entnehmen. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Optionen Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf: Stufe I: LPH 1-2, Stufe II: LPH 3, Stufe III: LPH 4, Stufe IV: LPH 5, Stufe V: LPH 6-7, Stufe VI: LPH 8-9 Mit dem Zuschlag in diesem Vergabeverfahren werden zunächst folgende Leistungen abgerufen: Stufe I: LPH 1-2 Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: ca. Juni 2026 Abschluss Leistungsphase 3: ca. Mai 2027 (= Bereitstellung Unterlagen für die Plausibilitätsprüfung) Abschluss Plausibilitätsprüfung: ca. August 2027 Abschluss LPH 4: ca. Oktober 2027 (= Einreichung Bauantrag) Baubeginn: ca. Januar 2028 Bezugsfertige Fertigstellung: ca. August 2030
Die Flughafen Düsseldorf GmbH verwendet das CAD-System Open Building Speedikon aus dem Haus Bentley System auf Microstation2024 Connect Edition und AutoCAD 2021 aus dem Haus Autodesk. Die Bestandsdaten der Bauwerksarchitektur werden bauteilorientiert in 3D-Modellen georeferenziert abgebildet und eingearbeitet. Diese Bauwerksmodelle bilden die Grundlage für den Einsatz der BIM Methodik. Diese Bauwerksmodelle stellen zum einen die grafischen Informationen dar. Aber auch weiterführende alphanummerische Informationen werden den digitalen Bauteilen zugeordnet. Das Ergebnis repräsentiert das Asset-Information-Modell (AIM). Diese 3D Bauwerksmodelle, aber auch deren 2D Abbildungen (DWG-Format) werden als Grundrisse, Schnitte und Ansichten sowie TGA-Daten in einem zentralen Datenpool abgelegt und stehen dort allen Nutzern am Flughafen zur Verfügung. Auf diese Daten beziehen sich unter anderemz.B. die technischen Gewerke. Diese Daten sind die Grundlage für die grafischen und alphanumerische Informationen im CAFM-System speedikon FM/speedikonC. Aufgrund der kontinuierlichen UmbauAufgrund des kontinuierlichen Umbaus und Erweiterungsmaßnahmen an den Flughafengebäuden ist die Fortführung und Aktualisierung der Bestandsunterlagen in CAD regelmäßig erforderlich. Die Wandlung der vorhandenen Daten in ein einheitliches System ist Voraussetzung für die zentrale CAD-Verwaltung. Aus diesem Grund wurde die "Richtlinie zum CAD-Datenaustausch" u.a. für den Hochbau und TGA erarbeitet. Diese schreibt Grundlagen des CAD-Systems, die Aufbereitung der CAD-Daten sowie deren zukünftige Fortführung vor. Die zentrale Aufgabe dieser hier ausgeschriebenen Leistung liegt darin, den vorhandenen Gebäudemodellbestand Datenbestand aktuell zu halten, und kontinuierlich mit fortzuführen und mit zusätzlichen Informationen anzureichern. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicherstellung der Qualität und Quantität des Datenbestandes sowie die bauzeichnerische Unterstützung bei aktuellen Projekten der Hochbauplanung Planung Dies erfordert zwingend, dass der AN idealerweise beide Systeme, AutoCAD 2021 und Open Building Speedikon beherrscht und einsetzt.
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